So 18 Mai 2008
Kommunalwahl 2008 in Oberhavel “Energie & Umwelt”
Geschrieben von Jörg Roitsch unter Grüne Meinung zur Kommunalwahl
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Unter diesem Menüpunkt stellen wir aktuelle Wahlprogrammauszüge der Ortsgruppe Bündnis 90/DIE GRÜNEN Oranienburg zur Diskussion. Anmerkungen und Ergänzungen, sowie hilfreiche Kritik findet bei uns wie immer ein offenes Ohr.
1. Förderung regenerativer Energien in Oranienburg
- Stellung von geeigneten Dachflächen öffentlicher Gebäude für die Gewinnung von Solarenergie
- Nutzung von erneuerbaren Energien bzw. Solarenergie für die Warmwasserbereitung und Heizung öffentlicher Gebäude (z.B. Ämter, Schulen, Kitas usw.)
- Förderung dezentraler Energieerzeugung (z.B. Blockheizkraftwerke)
- Berücksichtigung der Gebäudeausrichtung in künftigen Bebauungsplänen, um zukünftig über mehr geeignete Dachflächen für die Solarenergiegewinnung zu verfügen und Festlegung des Einbaus von Anlagen zur Gewinnung von Sonnenenergie im Baurecht
- Verpflichtung der Stadtwerke Oranienburg zur Aufnahme eines zertifizierten Tarifangebotes für Strom aus 100 % regenerativen Energien
- Festlegung zur 100 %igen Nutzung von Strom aus regenerativen Energien für alle öffentlichen Gebäude der Stadt Oranienburg
2. Schutz der Umwelt sowie Minimierung schädlicher Emissionen
- Schrittweise Beschaffung von Fahrzeugen für die Stadtverwaltung mit geringstem Kraftstoffverbrauch und Förderung der Nutzung von Dienstfahrrädern
- Verstärkung der Energieeinsparung u.a. durch Stromeinsparung in öffentlichen Gebäuden, Schulen, Kitas mittels Nutzung von Energiesparlampen und Verwendung von Bewegungsmeldern sowie die schrittweise Abschaltung der Straßenbeleuchtung zur Nachtzeit ab 23-4 Uhr; beginnend in den Außenbereichen und Ortsteilen der Stadt
- Wo möglich und zulässig, Verzicht auf die Verwendung von Streusalz sowie Laugen und deren Ersatz durch Kies und Sand aus der Region zur Abstumpfung von Fahrbahnen und Gehwegen im Stadtgebiet
- Förderung von Kleinkläranlagen auf Grundstücken, die noch nicht an ein zentrales Abwasserentsorgungsnetz angeschlossen sind mindestens durch langfristige Freistellung (mind. 30 Jahre) oder grundsätzlicher Befreiung vom Anschlusszwang gem. § 7 der Abwassersatzung der Stadt
- Verstärkte Aufstellung und regelmäßige Entleerung von Abfallbehältern an stark frequentierten öffentlichen Bereichen und Badestellen
- Stellung einer öffentlichen Toilette im Schloss oder dessen Nähe
- Verlegung einer Bushaltestelle in möglichst unmittelbare Schlossnähe, die Anfahrt der Haltestelle könnte auch zeitlich begrenzt werden ähnlich wie bei der Linie 804 an der Gedenkstätte Sachsenhausen
- Weiterer Ausbau des Radwegenetzes sowie Verbesserung des Zustandes der vorhandenen Radwege durch Ausbesserung und regelmäßige Säuberung der bereits vorhandenen Radwege
3. Förderung der Biodiversität
- Artenreiche aber landschaftstypische Begrünung von Straßen, Wegen und öffentlichen Plätzen sowie Parkanlagen
- Förderung von Naturschutzprojekten sowie entsprechenden Projekten der Agenda 21
- Besondere Unterstützung der Obstbau-Siedlung Eden
- Schutz und Förderung der Einrichtung/Erschließung von Biotopen
- Geeignetes Nachnutzungskonzept für das LAGA-Gelände