Oranienburg – Ort der Vielfalt“,“… Wir engagieren uns für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“…. „Tolerantes Oranienburg“, „Oranienburger Toleranzpreis“,

„Oranienburg ist anders…“ – Das hat sich mal wieder am Wochenende beim Stadtfest gezeigt…

Diese und andere Slogans werden sich in der Stadt Oranienburg gern auf die Fahne geschrieben. So hat man denn denen, die sich wirklich für Demokratie und Toleranz einsetzen, im Rahmen des Stadtfestes auch eine Möglichkeit gegeben sich zu präsentieren. Aber wo sind sie gelandet? Am Rand des Trubels und Kommerz, noch hinter den Fahrzeugen und Wohnwagen der Schausteller vom Rummel auf einem stoppeligen Acker. Wenig einladend für Gäste…

Nicht nur ich, sondern auch die Mitorganisatoren und darstellenden Künstler waren enttäuscht darüber, dass sie dadurch praktisch „hinten runter fielen“. Gerade die jungen Bands hätten mehr Zuschauer verdient!

Widerspricht nicht diese Tatsache, dass die Demokratiemeile nur eine „Randfigur“ war, den Werten und Grundsätzen einer demokratischen und sozialen Stadt? Sollte Diskriminierung nicht vermieden werden? Kann es sein, dass Engagierte für eine sinnvolle Sache aus ökonomischen Gründen an den Rand gedrängt werden?

Allem Ärger über den ungünstigen Standort zum Trotz, fand ich die Veranstaltung sehr gelungen und ein großes Lob an alle, die mitgeholfen haben!

Was meint Ihr dazu? Wie habt Ihr es empfunden?